Return to site

Data Science: Beitrag zur Blogparade von SAS

Bild: Flickr/r2hox (CC BY 2.0)

Data Science ist einer der Begriffe, mit denen ich mich in diesem Blog auseinandersetze. Es trifft sich deshalb gut, dass SAS dazu eine Blogparade lanciert hat, welche die Frage stellt: Was zeichnet einen guten Data Scientist aus, wie kann man einer werden und kennen Sie einen? 

Mein Interesse am Sammeln, Analysieren und Interpretieren von Daten ist auf eine Sichtweise zurückzuführen, die ich auch im Rahmen meiner Tätigkeit bei Kuble AG häufig vorbringe: Im Internet kann (fast) jede Frage mit Daten beantwortet werden.

Ein guter Data Scientist versteht den Kontext

Wenn im Internet (fast) jede Frage mit Daten beantwortet werden kann, dann muss man als Data Scientist seinen Blick darauf richten, wie diese Antworten zustande kommen. In diesem Zusammenhang denke ich häufig an die folgende Aussage in einem Porträt über Dao Nguyen, Head of Data and Growth bei BuzzFeed:

"Data only tells its observer what is happening, not why it's happening." – Dao Nguyen

Die Aussagekraft von Daten erschliesst sich erst, wenn der Kontext aus Branche, Produkten, Kunden und weiteren Einflussfaktoren berücksichtigt wird. Deshalb glaube ich, dass man als Data Scientist nicht nur Inferenzstatistik, Tracking Pixels oder Python verstehen sollte. Genauso wichtig ist ein Verständnis für die Dynamik einer Branche oder die Eigenheiten von Produkten.

Aus Neugierde wird und bleibt man Data Scientist

Wenn man Science auf Deutsch übersetzt, dann hat man es mit Wissenschaft zu tun. Und wenn man diesen Begriff aufteilt, dann resultieren zwei Worte: Wissen und schaffen. Wahrscheinlich zeigt nichts weniger als die Geschichte der Menschheit, dass Neugierde der beste Antrieb ist um Wissen zu schaffen. Als Data Scientist hat man es demnach mit einem Prozess zu tun, der ständig weitergeht – und manchmal nicht in die weit verbreitete PowerPoint-Denkweise passt. Diesbezüglich gefällt mir das folgende Zitat von Eric Schmidt aus dem Buch "How Google Works":

"A bias toward data is a great way to kill the death-by-PowerPoint syndrome." – Eric Schmidt

Thomas Gresch und Tobias Zehnder

In der Blogparade stellt SAS auch die Frage, ob man einen Data Scientist kennt. Ich möchte die Namen von zwei Personen aus der Schweiz nennen, die auch öffentlich und online zeigen, wie sie in ihren Tätigkeitsbereichen mit Daten arbeiten.

Thomas Gresch ist CTO von Tamedia Digital und Walter Schärer, der für dasselbe Unternehmen arbeitet, hat kürzlich in einem Blogpost beschrieben, wie Gresch und sein Team Data Science betreiben. So geht es beispielsweise darum Newsletter-Daten so zu analysieren, dass die Relevanz der Inhalte dem Nutzerverhalten angepasst werden können. Das zweite Beispiel in dem Blogpost bezieht sich auf die Paywall des Tages-Anzeiger: Diesbezüglich sollen Daten dabei helfen nicht-bezahlende Leserinnen und Leser zu bezahlenden Leserinnen und Lesern zu machen.

Tobias Zehnder ist Partner und Head of Innovation bei Webrepublic. Im Video unten beschreibt er, wie er und sein Team nicht nur einen rationalen, sondern zuweilen auch einen äusserst kreativen Umgang mit Daten pflegen: Um AdWords-Daten sichtbar und greifbar zu machen, haben sie daraus mittels 3D-Druck physische Objekte hergestellt.

All Posts
×

Almost done…

We just sent you an email. Please click the link in the email to confirm your subscription!

OKSubscriptions powered by Strikingly